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Mit Hilfe des MedArt® 435 Diodenlasers mit Kühlung können unerwünschte Haare an fast allen Stellen des Körpers besonders schonend und effektiv entfernt werden. Durch den Laserstrahl, der seine Energie unter die Hautoberfläche bis in die Tiefe der Haarwurzeln überträgt, wird selektiv (gezielt) das aktive Follikel (die Struktur, aus der das Haar wächst) zerstört. Aus einem zerstörten Follikel kann kein Haar mehr wachsen.

Welche Vorbereitungen sollen vor der Behandlung getroffen werden?

Durch die Art der Vorbehandlung der Haare kann man auf das Ergebnis der Behandlung entscheidenden Einfluss nehmen. Nachfolgend die verschiedenen Vorbehandlungen der Haare und die Auswirkung auf das Resultat. Um möglichst viele aktive Follikel zum Zeitpunkt der Behandlung zu erreichen, sollte:

Mind. 5 bis 10 Tage vor der Laserepilation nicht gezupft, gewachst oder  elektrisch epiliert und keine Enthaarungscreme angewandt werden.

Durch eine regelmässige Rasur die maximale Stimulation des Haarwachstums erreicht werden. Es ist auch empfehlenswert, die Haare unmittelbar vor der Behandlung zu rasieren, damit der Lichtimpuls besser in das Gewebe eindringen kann.

Mind. 2 Wochen vor der Behandlung auf Sonnbäder verzichtet werden.
Ohne die Vorbehandlung mit Rasur ist die Laserbehandlung
selbstverständlich auch möglich, aber ggf. nicht so effektiv wie sie nach einer Rasur wäre.

Wann ist die Laserbehandlung nicht angebracht oder nur eingeschränkt möglich?

Nach Einnahme von Licht sensibilisierenden Mitteln (z.B. Bergamotöl) oder Medikamenten.

Bei extrem dunkler oder frisch gebräunter Haut.

Bei sehr feinen oder hellen Haaren.

Sagen Sie dem behandelnden Arzt unbedingt vor der  Laserbehandlung, welche  Medikamente Sie einnehmen oder bis vor kurzem genommen haben.

Wie verläuft eine Behandlung?

Bei Bedarf (besonders bei sehr hellen Haaren) wird eine Probesitzung stattfinden, bei der sich zeigt, wie die Haut und die Haare auf die Lasertherapie reagieren. Während der Behandlung muss die bereitgestellte Schutzbrille getragen werden, die erst wieder abgenommen werden darf, wenn der behandelnde Arzt zustimmt. Der Lichtimpuls wird von vielen Patienten als „Pieks“ empfunden. Durch den Lichtimpuls entsteht eine leichte Rötung und Schwellung um ein getroffenes Follikel (als Zeichen des lokalen Hitzeimpulses), ähnlich einem Pickel oder Sonnenbrand. Gebräunte Haut kann im behandelten Bereich heller werden. Diese Pigmentverschiebung ist normalerweise nur vorübergehend. Nach der Laserbehandlung kann die Haut sonnensensibilisiert sein. Das bedeutet, dass die laserbehandelten Areale unter UV-Bestrahlung in den Tagen nach der Lasertherapie schneller bräunen können als die übrige Haut.

Was sollte nach der Behandlung beachtet werden?

Sonnenbestrahlungen (auch Solarien) möglichst 10 Tage (bei Behandlung auf ungebräunter Haut) bis ca. 3 Wochen (bei Behandlung auf gebräunter Haut) nach der Lasertherapie vermeiden (ggf.Sonnenschutzmittel mit LSF> 20).

Die Nachkontrolle bzw. nächste Sitzung sollte je nach Haarwachstum
nach ca. 3-8 Wochen (je Areal) geplant werden.